Teilungsversteigerungen nehmen zu

Teilungsversteigerungen nehmen zu

Wenn eine Ehe geschieden wird, geht es oft auch um Immobilieneigentum. Immer mehr Immobilienvermögen wird auch an die nächste Generation weitergegeben. Während es im ersten Fall fast schon normal ist, dass man sich um die Verteilung streitet, kommt es nun auch bei Erbfällen, insbesondere wenn es sich um größere Erbengemeinschaften und damit auch um entferntere Verwandtschaftsverhältnisse handelt, immer wieder zu streitigen Auseinandersetzungen. Streit gibt es um den Wert der Immobilie und/oder die Nutzung, insbesondere, wenn einer der Eigentümer das Haus oder die Wohnung selbst bewohnt. Werden hier keine Lösungen gefunden, wird oft die Zwangsversteigerung des Hauses oder der Eigentumswohnung von einer der beteiligten Parteien beantragt. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Teilungsversteigerung zur Auflösung der Gemeinschaft (Erbengemeinschaft, gemeinsames Eigentum der (Noch)-Eheleute).

Nach einer Auswertung des Fachverlages Argetra aus dem ersten Halbjahr 2018 stammen rund ein Viertel der bei einer Zwangsversteigerung erzielten Erlöse aus einer Teilungsversteigerung. 42% der Grundstücke und ca. 20% der Einfamilien- und Zweifamilienhäuser werden in der Zwangsversteigerung von Eigentümergemeinschaften angeboten. Allerdings wird man sich im Rahmen einer Teilungsversteigerung fast immer mit einem niedrigeren Preis zufriedengeben müssen.

Ein Ausweg aus diesem Dilemma kann die Beauftragung eines Immobilienmediators sein. Diese Funktion kann auch ein kompetenter Immobilienmakler übernehmen. Ein Außenstehender kann eine ganz eigene Betrachtung und Würdigung der Dinge einbringen und auch die Kommunikation zwischen den zerstrittenen Parteien wiederherstellen.

Also, wenn ein Verkauf geplant ist, beauftragen Sie einfach einen nach DIN EN 15733 zertifizierten Makler Ihres Vertrauens.

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