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Immobilien so attraktiv wie nie zuvor

Steigende Preise, hoher Umsatz und starke Nachfrage

Die Forschungsinstitute sind sich einig: Die Immobilienpreise und Umsätze steigen trotz Corona weiter. Die Gefahr einer Überhitzung des Marktes oder einer Blasenbildung sei aber gering.

Ein Gradmesser für die Überhitzung des Immobilienmarktes ist das Verhältnis von Kauf- zu Mietpreisniveau, der sogenannte Vervielfältiger. Nach einer Analyse des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) sind die Wohnungspreise in 158 von 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten noch vergleichsweise moderat. In den Großstädten sind sie aber überdurchschnittlich hoch. Die bundesweite Entwicklung ist nicht einheitlich. In den so genannten Big Seven, München, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Stuttgart, liegen die Vervielfältiger auf hohem Niveau. Sie sind im Vergleich zum Vorjahr noch einmal gestiegen. Den Experten zufolge ist nicht zu erwarten, dass die Auswirkungen der Corona-Krise in den kommenden Monaten zu großen Verschiebungen im Verhältnis der Preise zueinander führen werden.

Laut Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigen sich die Immobilien- und Wohnungsmärkte in Deutschland weitgehend unbeeindruckt von der Corona-Krise. Mieten und Immobilienpreise sind trotz des historischen wirtschaftlichen Einbruchs bis zuletzt weiter gestiegen. Die Dynamik hat sich allerdings etwas verlangsamt, zumindest bei den Mieten.

Auch die neuesten Zahlen des Europace Hauspreis-Indexes belegen diese Aussagen. Die Preise steigen ungebremst weiter. Alle drei Segmente des Indexes – Neubauten, Eigentumswohnungen und Bestandshäuser – steigerten ihre Werte. Den geringsten Preisanstieg weist das Segment der Bestandshäuser auf.

Das Forschungsinstitut Gewos erwartet nach der Delle im März, April und Mai im laufenden Jahr trotz Corona einen weiteren, jedoch etwas geringeren Umsatzanstieg, rechnet aber mit einem leichten Rückgang der Verkaufsfälle.

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