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Klima schützen mit Förderung

Fast drei Fünftel aller Bundesbürger sind sich laut einer forsa-Umfrage sicher, dass die langfristigen Auswirkungen der Klima-Krise gravierender sind als die der Corona-Krise. Eine große Mehrheit von 78 Prozent fände es wichtig, wenn in Deutschland der Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt verstärkt vorangetrieben würde. Also Klima schützen mit Förderung als Ansporn.

Förderung klimafreundlicher Heiszsysteme

Die neuen Förderrichtlinien für den Einbau umweltschonender Heizungssysteme seit Beginn dieses Jahres kommen diesem Denken entgegen. Die Bundesregierung unterstützt den Einbau klimafreundlicher Heizungen im Rahmen des sogenannten Marktanreizprogramms mit einem Investitionszuschuss von bis zu 35 Prozent.

Wärmepumpen haben sich in den vergangenen Jahren zu einer vielversprechenden Alternative gegenüber anderen Heizsystemen erwiesen. Wird eine Ölheizung ersetzt, werden Wärmepumpen mit bis zu 45 Prozent Erstattung der Investitionskosten gefördert. Die Förderung ist beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu beantragen.

Verschiedene Arten der Wärmepumpenheizung

Eine Wärmepumpenheizung entzieht der Umwelt Wärme und hebt sie mittels einer Wärmepumpe auf ein verwertbares höheres Temperaturniveau an, um damit Gebäude oder andere Einrichtungen zu beheizen. Unterschieden wird zwischen elektrischen und mit Gas angetriebenen Wärmepumpenheizungen. Es gibt Außenluft- oder Abluft-Wärmepumpen, Erdwärmepumpen, Wärmegewinnung aus Grundwasser, Oberflächenwässern oder Abwasser.

Kombination mit Photovoltaik und Energiespeicher

Wärmepumpen können in Verbindung mit Photovoltaikanlagen betrieben werden und sind dann noch umweltfreundlicher. Nahezu jede zweite neue Photovolatik-Anlage in Deutschland wird inzwischen mit einem Energiespeicher installiert. Diese Powergeräte speichern Stromüberschüsse für Bedarfszeiten und erhöhen dadurch den Eigenverbrauch des günstigen und klimafreundlichen Solarstroms. Die Kosten für Energiespeicher sind in den vergangenen Jahren drastisch gesunken.

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