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21.09.2019Wohnimmobilienpreise

Preisentwicklung bei Wohnimmobilien verliert an Dynamik

Der aktuelle Bericht der Bundesbank belegt mit Zahlen, was Marktbeobachter schon vorher deutlich gespürt haben: Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland verteuerten sich weiterhin. Zwar gab der besonders hohe Preisauftrieb bei Wohnimmobilien in den deutschen Städten etwas nach, dafür zogen die Immobilienpreise außerhalb der Städte viel stärker an als in den Jahren zuvor. Die Erweiterung des Wohnraumangebots konnte mit der außerordentlichen Nachfrage nicht Schritt halten. Die Preisdynamik befindet sich insgesamt größtenteils im Einklang, geht aus dem Bericht hervor, die Preise für Wohnimmobilien in den Städten fallen aber weiterhin deutlich aus dem Rahmen.

Wohnimmobilien zum Kauf

Die größten Impulse gehen nach wie vor von Eigentumswohnungen aus, allerdings schwächt sich die Entwicklung in diesem attraktiven Segment leicht ab. Die Preise für Häuser legten in den städtischen Gebieten deutlich stärker zu. Insgesamt verlagert sich die Wohnraumnachfrage zum Teil auf das Umland und verstärkt dort tendenziell die Preissteigerungen.

Schon länger warnt die Bundesbank vor Übertreibungen bei den Immobilienpreisen in deutschen Städten. Preissteigerungen von durchschnittlich mehr als acht Prozent in den Städten und sogar von mehr als neun Prozent in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Stuttgart überschreiten die Preissteigerungen anderer Güter weit. Nach Einschätzung der Bundesbank liegen die Preise in den sieben Metropolen zwischen 15 und 30 Prozent über dem angemessenen Niveau.

Wohnimmobilien zur Miete

Die Mieten stiegen im Vergleich zu den Immobilienpreisen in den Städten im Jahr 2018 nicht mehr ganz so stark wie noch in den Jahren zuvor. Bei Neuverträgen lag der Zuwachs mit 3,75 Prozent deutlich unter der Steigerungsrate von 2017, die damals 7,25 Prozent betragen hatte. Auch in den Metropolen schwächte sich die Mietpreisentwicklung ab. Bei Neuvertragsmieten betrug sie vier Prozent, während es 2017 noch rund 9,25 Prozent gewesen waren. Diese Tendenz lässt sich auch in 2019 beobachten.

Fazit

Die Luft nach oben wird dünner. Wer verkaufen will, sollte einen Verkauf jetzt in Erwägung ziehen.

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